Archiv der Kategorie: Articles

FSG-Katzian: „Lohnraub wird es mit uns nicht geben!“

Arbeitsspitzen können schon jetzt dank flexibler ArbeitnehmerInnen erledigt werden =

 „Die Arbeitszeiten in Österreich sind bereits heute so flexibel, dass Arbeitsspitzen problemlos erledigt werden könnten – bis zu zwölf Stunden täglich. Dass das bei einigen Arbeitgebern und Verantwortungsträgern vielleicht noch immer nicht ganz angekommen ist, bringt die mediale Berichterstattung zu Tage“,

erklärte Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, heute bei einer Veranstaltung der FSG/GPA-djp Steiermark: „Wir sind gerne bereit, hier Aufklärungsarbeit zu leisten. Wenn es aber nur darum geht, einen generellen 12-Stunden-Arbeitstag durchzusetzen um den ArbeitnehmerInnen Zuschläge zu streichen, dann nennen wir das beim Namen: Lohnraub! Dem werden wir unsere Zustimmung garantiert verweigern.“

Weiterlesen

WKÖ – SV – Studie – Salto rückwärts ins 20. Jhdt.

Selbstbehalte für alle bringen keinen Lenkungseffekt, aber  weniger Prävention

„Unter dem Titel „Sozialversicherung jetzt neu denken“ wird versucht, altbekannte Positionen wieder einmal neu aufzuwärmen“,

kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB eine heute präsentierte Studie.
Alles andere als neu sei beispielsweise die Forderung nach einem Selbstbehalt für alle, so Katzian weiter: „Abgesehen davon, dass die dadurch erzielbaren finanziellen Lenkungseffekte nicht nachzuweisen sind, wäre es ein Schlag ins Gesicht sozial Schwacher. Eine Studie der WGKK bestätigt die logische Schlussfolgerung, dass Personen mit niedrigem Einkommen notwendige Untersuchungen dann nicht mehr in Anspruch nehmen würden, was natürlich auch wichtige Vorsorge-Untersuchungen betreffen würde. Das kann doch niemand ernsthaft wollen.“ Weiterlesen

FSG – Katzian: Mindestsicherung sichern, statt sie schlechtzureden

KatzianSichere Beschäftigung ist das wirksamste Mittel gegen Armut

„Alle Fakten und Zahlen belegen, dass die bedarfsorientierte Mindestsicherung alles andere als eine  soziale Hängematte ist: sie ist eine konkrete Maßnahme zur Bekämpfung der Armut, aber auch zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, sie steht nur Menschen zu, die über keinerlei Besitz verfügen und die vor allem bereit sind, zu arbeiten. Zwei Drittel aller BezieherInnen bekommen sie als Unterstützung zu ihren Arbeitseinkommen, die eben so gering sind, dass man davon nicht leben kann. Vor diesem Hintergrund Kürzungen zu beschließen und über weitere nachzudenken, ist der völlig falsche Weg“,

kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Fraktion Sozialdekomkratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB: „Die Mindestsicherung muss gesichert werden anstatt sie schlechtzureden!“

Weiterlesen

FSG-Katzian: Entsende-Richtlinie verschärfen, Rechte der Beschäftigten stärken

ParagrafenUnternehmen bei Verstößen genau wie Verkehrssünder EU-weit sanktionieren

„Die aktuelle Diskussion über die EU-Entsenderichtlinie fokussiert sich auf Instrumente zur Regulierung des österreichischen Arbeitsmarkts vor dem Hintergrund der zunehmenden Zuwanderung ausländischer ArbeitnehmerInnen. Es gibt aber auch Handlungsbedarf in anderer Hinsicht“,

kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im ÖGB: „Es fehlen Möglichkeiten der Durchsetzung, um Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen zu können, damit sie ihren Beschäftigten nicht hart erarbeitetes Geld vorenthalten können.“ Weiterlesen

FSG-Aichinger: Kostenbelastung der Krankenkassen nicht mit alten Rezepten bewältigen

Ehemaliger erfolgloser Verbandsvorsitzender Gleitsmann sucht die falschen Aichinger MichaelEinsparungspotenziale

„Selbstverständlich ist der ökonomische, verantwortungsvolle Umgang mit Versichertengeldern ein wesentliches Prinzip, nach dem die Krankenkassen arbeiten. Wer allerdings ausschließlich in betriebswirtschaftlichen Grundsätzen denkt, der vernachlässigt die soziale Bedeutung des Systems: Jeder österreichische Versicherte hat das Recht auf die bestmögliche und gleiche medizinische Behandlung“,

kommentiert Michael Aichinger, FSG-Vorsitzender in der GPA-djp Wortspenden Martin Gleitsmanns zur Gebarungsprognose der Krankenkassen.

Weiterlesen

Grenzen für Vermögenszuwächse statt für AsylwerberInnen

KCarina KöpfUngleiche Verteilung der Ressourcen ist Hauptgrund für Migration

 „Es ist beschämend, dass Obergrenzen für AsylwerberInnen eingeführt werden sollen, während die Politik weiterhin nicht dazu imstande ist, dem grenzenlosen Zuwachs von Vermögen einen Riegel vorzuschieben, was einer der Hauptgründe für die wirtschaftlichen Probleme und die politische Instabilität in der Welt darstellt“,

erklärt die Vorsitzende der FSG-(Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen)-Jugend Wien, Carina Köpf.

Weiterlesen

Begrüßungsworte durch Simon Dubbins

Simon Dubbins,  Head ofthe International Affairs der Gewerkschaft UNITE in Großbritannien überbrachte den Delegierten Begrüßungsworte seiner Organisation.

Neues Anti-Gewerkschaftsgesetz in Großbritannien. Geht schon durchs Parlament und wird Anfang 2016 Gesetz werden; es wird u.a. bedeuten:

  • Mindestbeteiligung und Unterstützungsgrenzen bei Streikabstimmungen – 50 % Beteiligung in allen Abstimmungen und mindestens 40 % Stimmberechtigte müssen dafür stimmen in „wichtigen öffentlichen Diensten“ – einschließlich Feuerwehr, Gesundheit, Bildung, Transport, Verkehr, Luftfahrt, Schifffahrt, London & Bahnverkehr, Grenzschutz und Energieversorgung;
  • Gewerkschaften müssen den Arbeitgebern zwei Wochen Vorwarnung geben über alle geplanten Streikaktionen und müssen Arbeitgeber und Polizei über geplante Social Media Kampagnen informieren – Verstöße gegen Gesetze zur Aufstellung von Streikposten werden nicht mehr als zivile sondern als kriminelle Aktionen behandelt;
  • Leiharbeiter/innen dürfen zukünftig als Streikbrecher verwendet werden;
  • Gewerkschaften müssen einen Streikführer bekannt machen. Er/sie muss eine Armbinde tragen und einen Brief von der Gewerkschaft bei sich haben, er/sie muss auch eine Kopie an Arbeitgeber und Polizei abgeben;

Weiterlesen

Beschäftigungspaket kann kein Wunschkonzert der Industrie sein

UrlaubGewerkschaftliche Forderungen bleiben selbstverständlich am Tisch

„Die Forderung nach einer leichteren Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche für mehr Beschäftigte bleibt selbstverständlich eine Forderung der Gewerkschaften an die Politik. Alle die meinen, arbeitsmarktpolitische und beschäftigungspolitische Maßnahmen seien ein Wunschkonzert der Industrie, befinden sich am Holzweg. Von den ArbeitnehmerInnen immer mehr Flexibilität und Arbeitseinsatz zu fordern, ohne dass es im Gegenzug als Ausgleich eine Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensqualität gibt, das wird nicht funktionieren. Natürlich ist Sozialpartnerschaft immer mit Abtausch und Kompromiss verbunden “,

bekräftigte der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Wolfgang Katzian.

Katzian erinnert auch daran, dass sechs Wochen Urlaub allen Beschäftigten nach 25 Jahren im selben Unternehmen rechtlich zustehen, jedoch aufgrund veränderter Erwerbsbiografien immer weniger Beschäftigte, inzwischen unter 10 Prozent, in den Genuss dieser sechsten Woche kommen, inzwischen weniger als zehn Prozent.
„Für die ÖVP gibt es offenbar zwei Klassen von Beschäftigten, denn im Öffentlichen Dienst gibt es ein Anrecht auf eine sechste Urlaubswoche für alle Beschäftigten ab dem 43. Lebensjahr, unabhängig von der Dienstzeit“, stellt der FSG-Vorsitzende abschließend fest.

FSG-Chef Katzian wirft WKÖ-Boss Leitl „Verhöhnung“ Arbeitsloser vor

KatzianFSG-Chef Wolfgang Katzian spricht in einer Aussendung von „billigem Populismus“ und einer „Verhöhnung“ Arbeitssuchender.

   „Ich empfehle dem WKÖ-Präsidenten, sich bei allen zu entschuldigen, die verzweifelt Arbeit suchen und auf ihre Bewerbungen oft nicht einmal eine Antwort bekommen“,

so der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter.

Und er rechnet vor: „31.119 sofort verfügbaren freien Stellen standen im Juli mehr als zehnmal so viel, nämlich 375.000 Arbeitslose in Österreich gegenüber.“

Zur Kritik von Leitl am seiner Meinung nach geringen Unterschied zwischen Mindestsicherung und Arbeitseinkommen empfiehlt Katzian eine Anhebung des Mindestlohnes auf 1.700 Euro brutto. Leitl solle sich dafür in seinen eigenen Reihen stark machen.