Archiv der Kategorie: FunktionärInnen

OÖ.: FSG-Landeskonferenz fordert faires Steuersystem – Andreas Stangl als Vorsitzender wiedergewählt

Andreas StanglAls Landesvorsitzender mit 100 Prozent wiedergewählt wurde Andreas Stangl bei der 22. Landeskonferenz der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) Oberösterreich. Im Vorfeld der ÖGB-Landeskonferenz tagte die FSG am 15. Mai 2013 in der Leondinger Kürnberghalle unter dem Motto „Wir fordern: fairteilen!“ Oberstes Ziel der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen: Ein gerechteres Steuersystem, das den ArbeitnehmerInnen mehr finanziellen Spielraum lässt.
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Sandra Saminger als FSG-Frauenvorsitzende in OÖ. wiedergewählt.

Sandra SamingerGanz im Zeichen von Verteilungsgerechtigkeit stand die FSG-Landesfrauenkonferenz am Dienstag in der Arbeiterkammer in Linz. „Verteilungsgerechtigkeit und Mitbestimmung – das gibt es nur mit uns“, so das selbstbewusste Motto der sozialdemokratischen Gewerkschafterinnen. Mit großer Mehrheit zur Vorsitzenden wiedergewählt wurde Sandra Saminger.
Die jüngsten Verbesserungen für Frauen wie einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld, verpflichtende Einkommensberichte oder Pendlerpauschale auch für Teilzeitkräfte gingen alle auf sozialdemokratische Initiativen zurück, darüber waren sich Sandra Saminger und die Gastreferentin, FSG-Bundesfrauenvorsitzende Renate Anderl, einig. Beide betonten die Wichtigkeit der bevorstehenden Nationalrats- und AK-Wahlen: „Wer eine fortschrittliche Frauenpolitik will, kann nur sozialdemokratisch wählen!“

Willi Braun – FSG-Vorsitzender in der GPA-djp

BraunWilliKeine weiteren Privatisierungen!

Fast immer, wenn es um Budgetnöte geht, werden auch Rufe nach Privatisierungen laut – ein falscher Reflex, wie ich meine. Die unreflektierte Forderung nach der Privatisierung heimischer Wirtschaftsbetriebe ist abzulehnen!

Wirtschaft ist weder ein Selbstzweck noch ein Selbstbedienungsladen. Im Zentrum wirtschaftspolitischer Überlegungen müssen der Mensch und seine Bedürfnisse stehen, zu ihrer Erfüllung sind und bleiben florierende Wirtschaftsbetriebe notwendig. Die öffentliche Hand hat für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen. Liberalisierung und Konkurrenzdruck führen dazu, dass diese Bedingungen laufend und vor allem sinnvoll dem wechselnden Wirtschaftsumfeld angepasst werden müssen.

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Dwora Stein – Bundessekretärin der FSG in der GPA-djp

stein_portraetBei der Bildung zu sparen bedeutet die Zukunft aus Spiel zu setzen

Bildung ist nicht nur eine der wichtigsten Ressourcen sondern auch ein soziales Grundrecht für alle – verantwortungsvolle Politik muss also alles daransetzen, die Voraussetzunge dafür zu schaffen, dass dieses Recht auch einlösbar ist. Unter dem Titel ‚Bildung geht weiter‘ werden wir uns heuer intensiv mit diesem zentralen Bereich befassen. Bildung umfasst für uns mehr als die Themen und Argumente, von der die derzeitige Diskussion dominiert wird, allen voran Studiengebühren oder gemeinsame Schule. Unser Begriff von Bildung beginnt beim Kindergarten, geht über Schule, Lehre und Uni und macht auch dann nicht halt, denn es geht dem ÖGB auch um bessere Bedingungen bei der beruflichen Weiterbildung, also um lebensbegleitendes Lernen. Bildung entscheidet letztendlich auch über das erzielbare Einkommen im Berufsleben. All diese Themen werden auf Sozialpartner­ebene bereits mit den zuständigen Ministerinnen Claudia Schmied und Beatrix Karl diskutiert.

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Wolfgang Katzian – Vorsitzender der FSG im ÖGB

katzian_2005_147_300dpi_originalVermögenssteuer bleibt auf unserer Agenda!

Vermögen sind in Österreich extrem ungleich verteilt. Das oberste Prozent der Bevölkerung verfügt über 33,7 Prozent des Gesamtvermögens, die obersten zwei bis zehn Prozent über weitere 34,5 Prozent. Somit verfügen zehn Prozent der ÖsterreicherInnen über mehr
als zwei Drittel der Geldvermögen, Immobilien und Beteiligungen. Demgegenüber steht beispielsweise ein Pflegesystem, das  gewissermaßen auf einen Kollaps zugesteuert wird – immer mehr Menschen, die auf Pflege oder Betreuung angewiesen sind bei gleichzeitig sinkenden Budgets. Die Konsequenz liegt auf der Hand: Die Belastung für in Pflege und Betreuung Tätige steigt, das Angebot für die Patientnnen und KlientInnen muss ausgebaut werden – es braucht Entlastung beispielsweise in Form einer Sozialmilliarde.

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