Schlagwort-Archive: Arbeitszeit

1. Mai: Mehrarbeit zum Nulltarif? Nicht mit uns!

Arbeitszeitgestaltung ist kein Freibrief für Überstunden zum
Nulltarif

„Die aktuelle Diskussion um eine Änderung der Arbeitszeitgestaltung beweist eindrucksvoll, dass der Tag der Arbeit nichts an Aktualität eingebüßt hat“, kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB.

„In diesem Zusammenhang gebetsmühlenartig vorgebrachte Argumente der Arbeitgeber werden durch ständige Wiederholungen nicht stichhaltiger. Kenner der Materie wissen jedenfalls, dass die Kollektivverträge mit ihrer großen Bandbreite an Schichtmodellen und Gleitzeit unterschiedlichste Verteilungen der Arbeitszeit ermöglichen. Das Gesetz lässt auch genügend Spielraum für die Abdeckung von Auftragsspitzen, mit der Vertreter der Wirtschaft ihre Forderung nach einer Erhöhung der Arbeitszeit begründen“,

so Katzian weiter: „Die tägliche Normalarbeitszeit kann in Ausnahmefällen bis auf 12 Stunden erhöht werden. Ich kenne trotz vieler dementsprechender Unternehmer-Behauptungen keinen einzigen Fall, in dem ein Auftrag an der bestehenden Gesetzeslage gescheitert wäre.“

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FSG-Katzian: „Lohnraub wird es mit uns nicht geben!“

Arbeitsspitzen können schon jetzt dank flexibler ArbeitnehmerInnen erledigt werden =

 „Die Arbeitszeiten in Österreich sind bereits heute so flexibel, dass Arbeitsspitzen problemlos erledigt werden könnten – bis zu zwölf Stunden täglich. Dass das bei einigen Arbeitgebern und Verantwortungsträgern vielleicht noch immer nicht ganz angekommen ist, bringt die mediale Berichterstattung zu Tage“,

erklärte Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, heute bei einer Veranstaltung der FSG/GPA-djp Steiermark: „Wir sind gerne bereit, hier Aufklärungsarbeit zu leisten. Wenn es aber nur darum geht, einen generellen 12-Stunden-Arbeitstag durchzusetzen um den ArbeitnehmerInnen Zuschläge zu streichen, dann nennen wir das beim Namen: Lohnraub! Dem werden wir unsere Zustimmung garantiert verweigern.“

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Bei Schwarz-blau würden ArbeitnehmerInneninteressen völlig unter die Räder geraten

Dank für Offenheit über die wahren Ziele =

 „Eine Arbeitszeitflexibilisierung in Form einer Erhöhung der täglichen Höchstarbeitszeit ohne Gegenleistung für die ArbeitnehmerInnen in Form von mehr Freizeit würde einer massiven Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Österreichs Beschäftigte gleichkommen. Es ist kein Wunder, dass ÖVP und FPÖ dies heute in trauter Zweisamkeit gefordert haben“,

erklärt der  Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB Wolfgang Katzian zu den heutigen Äußerungen von Wirtschaftsbund Generalsekretär Peter Haubner und FW-Bundesobmann Matthias Krenn. Weiterlesen

Ilse Fetik zu 12 Stunden Arbeitszeit: Flexibilität braucht Voraussetzungen

Ilse FetikVor allem Familien würden auch von einer sechsten Urlaubswoche profitieren

„ArbeitnehmerInnen sind bereit zu Flexibilität, aber Flexibilität braucht Voraussetzungen“, kommentiert Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im ÖGB die Forderung der Familienministerin nach einer Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden. Weiterlesen

Digitalisierung – FSG – BR-Innen Wochenende

DatenexplosionDie BR-Innen Wochendtagung der FSG/GPA-djp beschäftigte sich mit den Digitalisierungtendenzen in unserer Gesellschaft.

30 GenossInnen beschäftigten sich Samstag und Sonntag inwieweit die digitalen Möglichkeiten unsere Gesellschaft und insbesondere die Arbeitswelt verändern.  Es gab zwei Inputs durch

  • Sylvia Kuba
  • Martin Risak

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FSG-Katzian: Arbeitszeit fair verteilen!

Alle Kräfte bündeln, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen – AMS-Mittel nicht kürzen

Katzian03Die Situation von ArbeitnehmerInnen in Österreich

  • Rekordhöhen bei Arbeitslosigkeit
  • EU-Weit die zweitlängste Wochenarbeitszeit mit 41,8 Std.
  • 270 Millionen Überstunden – jede 5. unbezahlt
  • 14% der AN-Innen arbeiten für die Firma im Krankenstand
  • 17% der AN-Innen arbeiten für die Firma im Urlaub
  • 34% der AN-Innen arbeiten für die Firma in der Freizeit

Arbeit muss neu und fair verteilt werden

Wolfgang Katzian, anläßlich des 1. Mai

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Beschäftigung, Pensionen, gerechte Verteilung: AK-OÖ stellt Forderungen an eine neue Regierung

Andreas StanglDie Arbeiterkammer Oberösterreich hat heute ihre Forderungen an eine zukünfige Bundesregierung präsentiert. Dieses Programm trägt die Handschrift der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in der AK und wird von uns natürlich vollinhaltlich mitgetragen. Im folgenden die wichtigsten Punkte, welche die Regierung aus unserer Sicht unbedingt umsetzen muss.

Die Rekordarbeitslosigkeit trifft vor allem ältere und junge Arbeitnehmer/-innen. Für sie sind spezielle Maßnahmen notwendig. Ein Bonus-Malus-System soll jene Firmen belohnen, die ältere Beschäftigte einstellen, und jene bestrafen, die das nicht tun. Für jede Überstunde sollen Unternehmen eine Abgabe von einem Euro zahlen. Um das Arbeitsvolumen besser zu verteilen, soll die Arbeitszeit bei Vollzeitarbeitsplätzen verkürzt werden.
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Katzian/Hundstorfer: Österreichs Arbeitszeitgesetz ermöglicht bereits hohe Flexibilität

  • HundstorferZweitlängste Arbeitszeit in EU – Klares Nein zu mehr Arbeit bei weniger Lohn

    Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer und FSG-Vorsitzender Wolfgang Katzian betonten heute, Montag, in einem gemeinsamen Pressegespräch, dass das österreichische Arbeitszeitgesetz einen großen Spielraum für flexible Arbeitszeitgestaltung lasse: „Die derzeitige Gesetzeslage erlaubt bereits längere Arbeitszeiten etwa bei Produktionsspitzen. Österreich hat neben Großbritannien mit 41,8 Stunden die zweitlängste durchschnittliche Arbeitszeit in der EU. Wir stehen zu dieser Flexibilität, aber bei entsprechendem Ausgleich“, sagte Hundstorfer. Das wirkliche Thema bei der von der ÖVP losgetretenen Diskussion um den 12-Stunden-Tag sei nicht, diesen generell zu ermöglich, sondern, „das, was jetzt schon möglich ist, billiger zu machen. Doch das wäre Lohnraub und das wird es mit der Gewerkschaft nicht geben“, bekräftigte Katzian.

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    Wichtige Anliegen von Wolfgang Katzian bei der KandidatInnenvorstellung zur FSG – Bundesfraktionskonferenz 2013

    KatzianDie gerechte Verteilung der Arbeitszeit ist daher für mich eine unserer zentralen Aufgaben. Ein wichtiger Schritt zu mehr Gerechtigkeit ist der Abbau von unbezahlten Überstunden oder Mehrheit. Es braucht eine faire Urlaubsregelung. Damit meine ich den Anspruch auf eine sechste Urlaubswoche nach 25 Vordienstjahren für alle. Es ist höchste Zeit für einen Mindestlohn, ein Mindestgehalt von 1500 Euro pro Monat.