Schlagwort-Archive: Christian Kern

150 Jahre ArbeiterInnenbildung – ein Matinee am 8. Dezember 2017

Victor Adler sagte vor ArbeiterInnen im Gumpendorfer Arbeiterbildungsverein

Darüber nachzudenken wie ihr geworden seid und was aus werden soll, euer Verhältnis zur Gesellschaft geistig zu erfassen, das nenne ich Bildung.
Und auf eine noch höhere Bildung gelangt ihr, wenn einmal die Erkenntnis den Willen geweckt hat, wenn aus dem Bewusstsein Produkte der Gesellschaft zu sein, das bewusste Streben erwächst,  ihre FormerInnen und LenkerInnen zu werden.“

Das Karl-Renner-Institut, die Wiener Bildungsakademie, die SPÖ-Bildungsorganisation, die Wiener Bildung und der Verband österreichischer gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) laden ein zum

Matinée
150 Jahre Arbeiterbildungsbewegung

Termin: 8. Dezember 2017 – Einlass 10.30 Uhr, Beginn 11.15 Uhr (pünktlich) – Ende 13.30 Uhr
Ort: Stadtsaal, Mariahilfer Straße 81, 1060 Wien (erreichbar mit U3, Station „Neubaugasse“)Anmeldung unbedingt erforderlich (bis spätestens 4. Dezember) => Online-Anmeldung oder: Wiener Bildungsakademie: T +43 (01) 53 427-200 – hajo@wiener-bildungsakademie.at 

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Gedenkfeier zur Gründung der Republik

Anläßlich des 99. Gründungstages der Republik Österreich fand heute um 08:00 eine kurze SPÖ – Gedenkfeier vor dem Denkmal der Republik statt. Hier wird jenen Frauen und Männern gedankt, die ihre ganze Kraft, Energie oftmals unter Einsatz ihres Lebens für die Schaffung der Demokratie eingesetzt haben.

 


Bürgermeister Häupl betonte in seiner Ansprache wie wichtig der Kampf gegen Armut und für eine Mindestsicherung ist mit dem Hinweis

Die Armut frisst die Demokratie

Der Parteivorsitzende Christian Kern dankte den gesellschaftlichen Kräften, die sich am demokratischen Willensbildungsprozess beteiligen.  In Zeiten, wo NGOs von den rechten Kräften mit Förderungskürzungen bedroht werden, ist es wichtig zu betonen wie am Beispiel SOS Mitmensch, dass sie auf unsere Unterstützung bauen können.

Link zur ORF-Meldung 

Buchvorschlag des ÖGB-Verlag: Die dunklen Jahre von 1938 bis 1945

Kern übernimmt die Leitung des Renner-Instituts

SPÖ-Vorsitzender Christian Kern wird die Leistung des Renner-Instituts – der SPÖ-Parteiakademie – von Ex-SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer übernehmen. Entsprechende Medienberichte bestätigte der scheidende Kanzler am Sonntag in der ORF-Sendung „Hohes Haus“.

„Ich habe mit Gusenbauer über die Neuaufstellung der Partei gesprochen“ – und das betreffe „natürlich auch das Renner-Institut“. „Wir sind übereingekommen, dass der Parteivorsitzende – als gute Parteitradition – auch das Präsidentenamt übernehme wird“,

so Kern. Einen konkreten Termin dafür gibt es noch nicht, man werde einen geeigneten Übergang finden.

Christian Kern

Heute teile ich etwas sehr Persönliches mit euch. Ich gebe euch einen Einblick in meine Kindheit und Jugend. Ich bin in Simmering aufgewachsen. Es gab viel Liebe und wenig Geld. Das hat mich geprägt. Mir wurde schnell klar: Niemanden im Stich zu lassen und für andere da zu sein, darauf kommt es an. Miteinander kommen wir einfach weiter.

Es war eine wunderbare Kindheit für meine Schwester und mich, aber es war auch oft nicht einfach für meine Familie. Meine Mutter war Sekretärin, mein Vater Elektriker und später Taxifahrer – in der Schulzeit ist mir bewusst geworden: Wir haben weniger als andere. Aber an diesen Herausforderungen bin ich gewachsen.

Was mich seit meiner Kindheit begleitet, ist – vor allem in Anbetracht meiner persönlichen Situation, in der ich aufgewachsen bin – eine Aussage Bruno Kreiskys, der sagte, dass alle Menschen in unserem Land die gleichen Chancen bekommen sollen. Dazu hat meine Mutter entscheidend beigetragen: Während meine Volksschullehrerin nicht daran geglaubt hat, dass ich das Gymnasium schaffe, hat sie Berge versetzt, um mir die beste Ausbildung zu ermöglichen.

Und auch ich habe gelernt, was es bedeutet, für andere da zu sein. Als Vater, aber auch in der Wirtschaft, als ich Verantwortung für 42.000 MitarbeiterInnen und ihre Familien hatte. Für andere da sein, niemanden im Stich lassen: Das ist es auch, was Österreich für mich ausmacht: der Respekt und die Wertschätzung für andere.