Schlagwort-Archive: Vermögensverteilung

Grenzen für Vermögenszuwächse statt für AsylwerberInnen

KCarina KöpfUngleiche Verteilung der Ressourcen ist Hauptgrund für Migration

 „Es ist beschämend, dass Obergrenzen für AsylwerberInnen eingeführt werden sollen, während die Politik weiterhin nicht dazu imstande ist, dem grenzenlosen Zuwachs von Vermögen einen Riegel vorzuschieben, was einer der Hauptgründe für die wirtschaftlichen Probleme und die politische Instabilität in der Welt darstellt“,

erklärt die Vorsitzende der FSG-(Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen)-Jugend Wien, Carina Köpf.

Weiterlesen

FSG-Wochenendtagung: Lohnsteuer runter

Gesamtfoto 01Beim FSG-Wochenendes begrüßte Willi Braun über 30 BR-Innen bei der Tagung zum Thema „Lohnsteuer runter“. Bereits bei der Vorstellungsrunde haben die TN-Innen persönliche Statements zu den Wohlstand, Armut und Vermögen mittels Graphiken und Bildern abgegeben.  Jemand meinte „Es war wie ein Speakers-Corner zu Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft. Dann gab David Mum wichtige Inputs, die wir nachmittags aufgearbeitet haben. Am späteren Nachmittag machten wir einen Fotoworkshop (Fotorally) zu den Themen

ARM versus REICH
SPAREN versus INVESTIEREN

Gesamtegruppe 02Diese Fotos waren am Sonntag die Grundlagen für Plakate mit politischen Statements zu unserer Aktion. In Arbeitskreisen überlegten sich die BR-Innen weitere Umsetzungsaktivitäten in den Betrieben. Bei der Abschlussdiskussion wurde klar, dass die BR-Innen und die Gewerkschaften die HoffnungsträgerInnen zur Umsetzung dieser Forderung sind und es noch sichtbarer Signale vor Weihnachten braucht vor allem an jene, die diese Forderungen unterschrieben haben. Herzlichen Dank gilt dem Moderationsteam – Nicola Sekler und Thomas Kreiml für die gelungene Planung der Veranstaltung. Weiterlesen

Unterschätzung der Vermögensungleichheit durch Untererfassung der reichsten Haushalte

Bernhard SchützBernhard Schütz schreibt in der Arbeit und Wirtschaft am 5. August 2013
Eine gemeinsam mit dem Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführte Erhebung der Österreichischen Nationalbank (OeNB) ermöglicht erstmals eine Analyse der Vermögenssituation der österreichischen Haushalte. Allerdings besteht bei diesen Daten das Problem der fehlenden oder unzureichenden Erfassung besonders reicher Haushalte im obersten Segment der Vermögensverteilung. Um dieses Defizit zu adressieren korrigieren wir die unterschätzten Umfragedaten mittels etablierter statistischer Verfahren. Hier zeigt sich, dass die reichsten Haushalte einen deutlich größeren Teil des Gesamtvermögens halten als in der OeNB-Erhebung ausgewiesen wird.

Österreich ist Schlusslicht bei Vermögensverteilung

Florentin GlötzlFlorentin Glötzl, schreibt in der Arbeit und Wirtschaft
In der gesamten Eurozone sind die Vermögen extrem konzentriert, aber Österreich ist mit einer besonders ungleichen Verteilung klares Schlusslicht. In keinem anderen Land der EZB Vermögenserhebung ist die Kluft zwischen Vermögensarmen oder Vermögenslosen und Reichen oder Superreichen so dramatisch. Gleichzeitig müssen Vermögende in Österreich im Ländervergleich einen der geringsten Beiträge über vermögensbezogene Steuern leisten. Angesichts dieser Ungleichgewichte ist eine Vermögenssteuer mehr als gerechtfertigt. Mehr dazu in dem Artikel der Arbeit und Wirtschaft

FSG-Katzian zum 1. Mai: Verteilungsschieflage ist nur durch offensive Einkommenspolitik und Umverteilung im Steuersystem zu beseitigen

KatzianKapital braucht nicht Entfesselung, sondern Zähmung

„Offenbar haben sozusagen am Vorabend des Tages der Arbeit auch die ÖVP und die Wirtschaftskammer erkannt, dass es zwischen der Entwicklung der Gewinneinkommen und den Einkommen aus Arbeit eine Schieflage gibt. Diese Schieflage kann aber keinesfalls durch steuerbegünstigte Beteiligungsmodelle nachhaltig behoben werden. Wir brauchen eine Beteiligung aller ArbeitnehmerInnen am Produktivitätsfortschritt der Gesellschaft in Form regelmäßiger Lohn- und Gehaltserhöhungen und insbesondere eine gerechtere Steuerpolitik, die Arbeit entlastet und Millionäre entsprechend belastet“, erklärt der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen(FSG) im ÖGB, Wolfgang Katzian zu den aktuellen Ausführungen von VP-Chef Michael Spindelegger und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl .

Weiterlesen

FSG direkt Jänner 2013

In der neuen Nummer FSG direkt vom Jänner 2013

  • schildert Wolfgang Katzian in seinem Kommentar die ungerechte Verteilung des Vermögens in Österreich und fordert eine Umverteilung mit vernünftigen Vermögenssteuern.
  • Litsa Kalaitzis fordert in ihrem Artikel eine steuerliche Entlastung der ArbeitnehmerInnen.
  • Leopold Abraham übergibt den Vorsitz in der ARGE ÖIAG an Helmut Köstinger.

FSG-Wochendtagung – 12. und 13. März 2011

Willi Braun begrüsste die GenossInnen zur FSG-Wochenendtagung im Seminarhotel Lengbachhof. Drei zentrale Schwerpunkte standen bei dieser Tagung im Mittelpunkt der Beratungen:

  1. Vermögensverteilung in Österreich – Martin Schürz
  2. Bedarfsorientierte Mindestsicherung – Norman Wagner
  3. Übergangsfristen am Arbeitsmarkt – Wolfgang Greif

Weiterlesen